Dragana Draca

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Hei! Mein Name ist Dragana.

1983 bin ich in Zadar, Kroatien geboren. Wegen des Krieges zogen wir aber nach Zagreb, wo ich den grössten Teil meiner Kindheit verbrachte. Dort habe ich dann auch das Gymnasium und einen Teil meines Studiums abgeschlossen. Ausserdem war ich überzeugt davon, dass ich einmal Basketballspielerin werde. So kam es, dass ich fünfzehn Jahre lang Basketball spielte. Rückblicken war das eine der grössten Leidenschaften meines Lebens.
Vor mehr als zehn Jahren, als ich zweiundzwanzig Jahre alt war, kam ich in die Schweiz. Da war die erste Aufgabe natürlich Deutsch zu lernen. Das meisterte ich ziemlich schnell. Danach habe ich angefangen zu studieren. Zur Zeit mache ich meinen Master in Sozialanthropologie, weil mich unterschiedliche Lebenswelten von Menschen auf der ganzen Welt interessieren. Neben meinem Studium arbeite ich als Sozialarbeiterin mit Kindern auf dem Beatenberg. Ein Job, in dem ich viel Sinn sehe.

Ich mag es zu reisen, Zeit zu haben, andere Kulturen tatsächlich kennenzulernen und mit den Menschen aus allen Weltteilen auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren. Weltbummeln ohne Zeitdruck ist definitiv mein Ding. Wo? Am besten in Lateinamerika.

Da ich am Meer geboren wurde, fühle ich mich dort in meinem Naturzustand. Meer und Sonne bedeuten Gesundheit in jeder Hinsicht für mich und ich gehe sehr gerne nach Kroatien, wo ich stets neue Ortschaften entdecke, die mich immer von neuem inspirieren.

Ausserdem lese ich gerne. Vor allem Weltliteratur. Gabriel Garcia Marquez ist ein Literaturgott für mich. Ich interessiere mich für gesellschaftliche Themen, die die Leute meistens als „links“ bezeichnen. Es sind wichtige Themen, falls wir eine bessere und nachhaltige Welt haben wollen. Und ich gehe davon aus, dass wir das wollen.
Da ist auch der Berührungspunkt mit der Genossenschaft Gastrobeat – bessere Möglichkeiten im Leben und mehr Freiheit für uns alle. Deshalb bin ich dabei. Zu meinen Aufgaben gehören Büroangelegenheiten und Finanzen im Allgemeinen. Aber immer und ausschliesslich im Einklang mit den anderen Genossinnen und Genossen! Ebenso arbeite ich im Service und überall, wo man mich braucht. Und klar, eine meiner Aufgaben ist auch, dass ich daran glaube – wie alle anderen – dass wir es schaffen.

Mein Lieblings Gericht: Früchte aus Lateinamerika